Andrea und Daniel

March 25, 2020

Wo immer ich bin und was immer ich tu

schließ' ich die Augen ganz fest, dann bist da immer nur du.

An die Anfrage von Daniel erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Und ab diesem Moment war mir klar, dass wir perfekt zueinander passen. Ich liebe lange E-Mails, Details und Emotionen und genau das hat Daniel genauso gern, wie ich. Ihm war daher genauso schnell klar, dass ich diese absolute Traumhochzeit begleiten darf und ich bin so glücklich, diese beiden Menschen in meinem Leben zu haben.

Andrea, Daniel und mich verbindet nämlich nicht nur die Hochzeit, sondern auch ein ganz spezielles Lied, in das sich beide verliebt haben: immer nur du. Ich bin immer stolz wie Oskar, wenn sich eines meiner Paare mein eigenes Lied zur Hochzeit wünscht, aber das was die beiden getan haben, hat alles bisherige gesprengt. Beim Planungsgespräch saßen wir in meinem Lieblingscafé und haben mir aufgeregt erzählt, dass sie sich den Titel des Liedes in die Ringe gravieren möchten. Wow. Und da saß ich und musste mit den Tränen kämpfen – was für eine Ehre und Wertschätzung. Da war mir auch klar, dass wir für immer verbunden sind und dies eine der emotional schwierigsten Hochzeiten für mich wird.

Jedes meiner Brautpaare ist ein Teil von mir, von meiner Geschichte. Ich lerne sie alle kennen, entweder beim Planungsgespräch oder, wenn ich darf, auch beim Wohnzimmerkonzert. Doch bei denen beiden wusste ich, dass ich auch ein großer Teil ihrer Geschichte bin. Nicht nur, weil ich die Hochzeit musikalisch begleite, sondern weil ich mic mit meinem Song in ihr Herz gebrannt habe. Die Vorfreude auf diesen besonderen Tag war unermesslich. Dann kam er und mir fehlen immer noch die Worte.

Dieser Tag war unvergesslich, alles daran. Ich kam an und wir lagen uns in den Armen, haben uns gemeinsam auf das gefreut, was gleich passiert. Nina hat die Trauung gehalten und ich weiß ganz genau, wieso sich Andrea und Daniel für sie entschieden haben – es war absolut perfekt. Und dann, dann kam es zu dem Moment, unserem Moment, der Ringtausch. In dem Moment schlug mir mein Herz aus der Brust, Nina hat erklärt, was mit den Ringen passiert ist und genau in dem Moment ist es passiert. Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen und habe damit einige Menschen angesteckt. Ich war dann so aufgeregt, dass mir nach langer Zeit auch mal wieder ziemlich übel war – gutes Zeichen.

Und der Rest des Tages? Der war genauso, wie er begonnen hat. Alles war genauso, wie es sein sollte. Der Empfang, das Essen, der Eröffnungstanz und die Feier im Anschluss – alles habe ich miterleben dürfen und keine Worte reichen für meine Dankbarkeit, Andrea und Daniel in meinem Leben zu wissen.

Seid Ihr bereit?